te in das kupferne Buch der Unsterblichkeit eingeschriebenwerden, um allen zur Nachahmung zu dienen!
Nachdem dem Herzog von Bourbon und Marquisvon Pescara der Anschlag aufMarftill. fchlgeschlagen war,zogen sie sich, etwas schneller als blos im Schritt, überdie Alpen zurück, weil der König hinter ihnen her war.Nun war es an dem Herrn von Bonnivet, das Nachse-hen auf seinem Rückzug nach Frankreich zu erwiedcm,was er auch lhar; denn er folgte ihnen so nahe, daß,wie ich mir habe sagen lassen, die königliche Armee inMailand cinrückte, als kaum eine halbe Stunde zuvorder Herzog von Bourbon zum andern Thor hinausmar-schlrk war.
Jezt erfolgte aber die Schlacht bei Pavka, wovonder Herr von Bvssnivet der Haupturheber und Rachge-ber war, und. zwar ganz gegen den Rath der ältesten,größten und erfahrensten Feldherr«:, wie der Herr laTrimouillc, la Palasse, Ars, San-Severins, Trirulscio, Galliot u. a. m.. Nachdem nämlich im KriegsrachAlle ihre Stimmen abgelegt hatten, sprach der Herr vonBonnivet (nach dem Zcugniß der Franzosen, Italienerund Spanier) folgendermaßen dagegen:
„ Welchen Schimpf, meine Herrn, schlagen Sie„unscrm braven, tapfer», muthvollcn König vor, hier„abzuziehen, die Belagerung aufzuheben, und die so„gewünschte Und izt dargebvccne Schlacht zu fliehen!„ Wir Franzosen haben noch nie eine Schlacht auSgc-„schlagen, und sind nicht gewohnt, den Krieg mit„Winkelzügen und kleinlichen Pfiffen und Ränken zu,, spielen, sondern baar-miv offen, besonders wo ein so,, braver, tapfrer König an unsrer Spike steht, des„auch dcnFeigstcn m-tMuth zurSchlach^bcseUen muß.lsl. Denkwkrrdlgk. XI!l. B. Z ,,DerM