Lautrer machen- wobei sie sagten/ er müsse einen wah-ren Widerspruchsgeist haben, oder ganz zum Unglückbestimmt scyn»
So hitzig rasch und wild er nämlich bei manchenGelegenheiten zu Werk gierig, mit so unbegreiflicher Mä-sigung benahm er sich wieder in andern Fällen S»z. B» war er vor Parma ungleich stärker als die Fein-de, denn er hatte zwanzigtausev.d Mann Schweizer,vierhundert Gensdarmen, eben so viel Chevauxlegersund einige französische Infanterie, außer den Benecia-nern, dennoch zauderte und zögerte er, wollte sie nichtangreifen, und ließ ihnen Zeit, sich ganz gemächlich zu-rück zu ziehen. Er mochte wohl glauben, sie sollten vonselbst kommen und sich ihm ergeben! Eben so machteer eS in Neapel mit der Armee des Prinzen vvnOranien,und endlich mit der Stadt Neapel selbst, derer alleZeit ließ, wieder zu Muth und Odem zu kommen. Da»Men lieferte er wieder ganz zur Unzeit, wider aileRai»son die Schlacht bei la Bicoea, Hier, zum Teufel , hier 'hätte er an sich halten, und klug seyn, und den Angriffauf beßre Zeit und Umstande sparen sollen i — n
Ich habe von einer großen Dame gehört, alsPapstClemens und die italienischen Potentaten ihn zum ober«stcnGeneral dcrkigue erwählten, Habe König Franz seheungern darein gewilligt, und gesagt, er werde nichtsGescheides ausrichten. Doch gab er endlich ihren Bit*tm nach, weil sie'es nicht anders haben wollten. Viel-licht traten sie dieß gar absichtlich, damit es in Italiensdief für uns gehen möchte. Weit pfiffiger waren dieItaliener ehmals, als wir! —
Als daher König Franz nachher den Unstern seinerArmee und seinen 2vd erfuhr, sagte er auch sogleich:
„sage