dieser Ehe kamen Gastvn, Graf von Vienne, dereine Tochter Karls VII. lind Schwester Ludwigs XI.zur Gemahlin» bekam, und von einem Lanzensplittcr zuLissabon im Turnier starb. — Der andre war Johann,Herr von Narbonne, mit der Schwester des HerzogsLudwig von Orleans, nachhen'gen Königs Ludwig XII.Dieser Johann war ein sehr braver Prinz, und Gou-verneur von Guyenne und Dauphine'. Er machte denNeapolitanischen Zug mit und hielt sich sehr tapfer inder Schlacht bei Fornova. Er wurde Ritter des königli-chen Ordens , und starb zu Etampes, nachdem er mitseiner Gemahlinn, den braven Gaston von Foix, vonkein wir oben handelten, und Germana von Foix, nach-herige Königin», von Spanien, erzeugt hatte.
Von der Linie, aus welcher der Herr von Lautrer ist,konnte ich aber nichts finden, es müßte denn in derChronik des Hauses Foix Aufschluß darübergegeben werden. Ich habe sie aber noch nicht zu Ge-sicht bekommen.
Die Italiener, die überhaupt diesem Hause Lautrecnicht gut sind, haben um es herunter zu sehen, wie ichin einigen ihrer Geschichrbücher fand, vorgegeben, derHerr von Cscu, Thomas von Foix, habe seinen Titelund Namen von einem Sch lößlein (custeiluceio)in Nieder-Gascogne. Von dem Herrn von Lautreesagen sie ebenfalls, er führe seinen Namen von demSchloß Lautrec in Gascogne; denn bei ihm reden sieohne Diminutiv und sagen esstello.
Wenn nun gleich diese Herrn aus einem vorneh-men Hause sind , so waren sie dennoch nicht reich als siein königliche Dienste traten. Mailand befiederte sieaber beide sehr. Doch bekam der Herr von Lautrec