Strebe übrigens, die hundertmal schlimme war als dar"d- Tod. da besont ^ einem Cavalier und Soldaten dieEhre hundertmal lieber seyn muß als das Leben.
Der Herr "< n Lude, Jakob von Daillon, z»seiner Zeit der Wall von Fuencarabia ge-rM rianrrt, e'warb sich auch sonst noch in den Kriegen inH!» Italien, in der Lombardei, Ferrara, und in Frankreicher lii solchen Ruhm, daß er für einen der besten GeneraleWst galt. Aus diesem Hause sind sie eS überhaupt alle.
Er war ein Sohn des verstorbenen Herrn vonLude, der unter Ludwig XI. so großen Einfluß hatte.M. Man kann hieraus schließen, daß er ein Mann vonVerdiensten gewesen seyn muß; denn dieser König ver-stand sich auf die Leute.
Kch'
.i
5 ^
Dieser Jacob von Daillon hinterließ einen Sohn,der um seiner Verdienste willen Gouverneur von ganzGuyenne war, bis Pilles, mit Inbegriff von Poitouund andern Districten. Er. führte dieß Gouvernementsehr weislich, und so, daß Spanien nicht wagte, etwasvon dieser Seite her zu unternehmen. Auch die weni-gen Versuche, die c6 machte, wußte er noch zu rechterZeit zu vereiteln.
Nach dem Tod des Herrn von Lude wurde Veitvon Daillon Gouverneur von Poitou, derselbe, derkürzlich stach. Er verwaltete diesen Posten fe.,r wür-dig, besonders während der bürgerlichen Kriege, woer sehr viel z» khun bekam« Denn der größte Thcilder Städte und Districte hielt es mit den Rcformirten.Er war ein sehr braver, tapfrer, rechtschaffener, ehr-liebender Herr, er machte großen Aufwand, und warsehr freigebig. In seinen jungem Jahren war er Zähn-
F s drich