sich eben so erbittert. Die Hugonotei, und Malkontenten,die die dritte Parkhei bildete, riefen , als ihnen de Vins zusehr zusetzre, den Herrn von LcsdiguiereS aus Dauphine' zuHülse, als de Bic eben das Schloß, eines der Häupter von devGegenparthei, des Baron Allcmagne, belagerte. Wie «phier durch ein Wortspiel geschlagen wurde, haben unsreLeser bereits oben in einem eignen Kapitel im VII, Bandunsrer Sammlung gelesen.
I2Z.
Ebendaselbst, in den erster» Dächern der Lebensbeschrepbung LcsdiguiereS kömmt aucv der Bruder des Herzogs vonEpernon, la Valette, in verschiedenen Verhältnissen mit demdortigen Helden, erst als Feind, dann als Verbündeter, vor.Auch von ihm, oder eigentlich blos von seiner militärischenLaufbahn hat man ein eignes, lobrednerischcs, Werk unterdem Titel: viscours äs la vis er sairs äs Nr. äs la Va-lletts, /Lwiral äs Trance, gouvsrneur et lieutensntneral pour le ros en Provence saus Iss reines äes roisHenri Hl. et Henri IV. — ?sr ls sieur äe Naurov, von-jeiller äu roj, sscretsire äe sa Naseste, Nsr2 1624. 4»
124.
Der Connetabke, der Herzog Karl von Bourbon wurde,durch die Schikanen eines verschmähten WeibcS, in den errsie«! Zähren der Negierung Franz I. in seinem Vaterlands salange gekränkt und gemlßhandclr, bis er endlich die Gedulkverlohr, answandertc, sich dem Kaiser in die Arme warf, undmit ihm und England einen Theilungstractat über Franksreich schloß. Der damals emigrirte Bourbon hatte starkdaraus gerechnet, auch seinen hohe» Murten bündig versirchert, daß bei einem Einmarsch in Frankreich mit den koalissirten Mächten, besonders in den Gegenden, wo er Besitzun-gen hatte, alles ihm zuiaufcn, die Thore öffnen und ihn mitoffnen Armen empfangen werde. — Er kam, und — alleskehrte ihm als Landesverrather und Ucberlauser den Nucken,Die Truppen, die von Champagne her gerades Wegs nachParis marschiren wollten, wurden mit Schimpf und Scharden dnrch den Herzog von Guise zurückgeschiagen; in denNiederlanden machte man zwar gute Fortschritte nach einer
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