Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
350
Einzelbild herunterladen
 

schwach war, und wieder abziehen mußte, ohne mehr ausgerrichkcl zu haben, als daß ein Schiff mit Puivcr, dessen dieBelagerten sehr benöthigt waren, glücklich hineinkam.

7i.

Eine weitere Aeußcrung des Verfassers darüber, die miteiner andern oben schon vorgekomnienen in einem sichtbaren,bei ihm freilich nicht seltnen, Widerspruch steht, mag hier alsNote stehen:

Der Herr von Monlbrun hatte keinen Theil an dieser Empö. ung, die eine sehr schändliche abscheuliche Untcrneh» mung war, so sehr auch die Verschwornen sie zu bemänteln suchen; ich weiß aber gar wohl, was ich davon sagen könntte, wenn tch wollte. Denn ich war damals jnst bei Hof, das erstemal, daß ich seit meiner Rückkunft aus Italien mich dazu zu Hallen ansieng."

72.

Sehr naiv nennt der Verfasser Franz II. durchgängig denkleinen König (lepericroissign^ois), im Gegensatz vonFranz >. , den er den König Franz, bisweilen auch dengroß e n König Franz nennt. Nur ist dies groß unstetues klein in verschiedenen Rücksichten gemeint. Unter kleinist bei ihm gewöhnlich jung zu vei stehen. So sagt er aucheinigemal: der kleine König Karl, worunter Karl IX,zu verstehen ist , besonders so lang ec minderjährig war.

73 .

Unsre Leser kennen diesen Herrn von Montbrun, seineStreifereien, und sein rragiich s Ende bereits ziemlich genauaus der Lebensbeschreibung des Eonnstable von Lesdiguieres,der unter chm sich volienos lnldete, und auf seinen Trümmernemporstieg.

74 .

Auch dieser Mouvans ist eben daher, und dann nochaus den Nachrichten von ia Noue bekannt.

75 .

Er war erst ein eifriger Hugonot und sehr hitziger gramsanier Verfolger der Katholiken gewesen: auf seine alten Lage