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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
346
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sich dann nach Frankreich geflüchtet. Es w-rd in den Visaües capicaines etr-inAsrs, die wir noch liefern, in einemeignen Lapitei Vorkommen.

47 .

Der hier seinen ersten Posten ehrenvoll verwaltete;denn zuvor.hatte er die Instituten zu Poiticrs gelesen. Nach-her wurde er Gesandter am spanischen Hof, und dann Hof-meister des Herzogs von Alenoon.

48 .

Dieser heroische Entschluß hatte indessen auch sonst nochso seinen guten Ncbengrund. Die Herren hatten nämlich imToskanische» eine starke Meuterei angefangen, wovon der Ca-pital» la Salle, ein Gaskogner, der Anführer war. Wersich daher nicht so recht rein wußte, thst also natürlich klü-ger , sein Glück anderwärts zu suchen, als.sich zu Hause ver«drüßlichen Untersuchungen auszusetzen, und mit der vaterlän-dischen Justiz zu brouilliren.

49 .

Der Verfasser führt hier eine Menge zum Thcil alte undfabelhafte Beispiele an, deren widerliches Durchieftn wir un-fern Lesern ersparen.

Zo.

Ich kannte einen Bruder von ihm, als einen braven artigen Mann. Er war im Gefolge des erstem Prinzenvon Conde", und diente ihm als Stallmeister."

5i.

Der Großhcrr, der damals Malta belagerte, beschwer!tc sich darüber, daß Franzosen den von ihm belagerten Mal-tesern zu Hülfe zögen, da er doch mit dem König vonFrankreich in genauer Allianz stand. Der König, der einensolchen Alliirten nicht vor den Kops stoßen durfte, sagte sichzum Schein von der ganzen Unternehmung, als ohne sein Wis-sen und Geheiß geschehen, los, und verwies die Theilnehmcraus seinen Staaten, was sie sich um so eher gefallen lassenkonnten, da sie ohnehin daraus wegzuzirhen im Begriff stan-