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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
329
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Da der Verfasser vorher und nach dieser Stelle von deinMarschall als noch lebend spricht, so ist sie sicher erstaus einer der Handschrift nachher beigeschricbcncn Anmcrrkung in den Text gekommen. Der Verfasser versprichtzwar noch besondre Umstande hievon in einer eignen Lebens-beschreibmig des jüngern Birou anzufübrcn; da wir aber dieseso wie mehrere andre von ihm versprochene Biographien nichtbesitzen, so verweisen wir die Leser unsrer Memoirenauf daS iZ- Buch des vierten Bandes dieser Abtheiiung,und besonders auf die dazu gehörigen Anmerkungen !M An-hang.

10.

Die Leser unsrer Memoire» finden das sieben des Her-zogs und Connekabie von LesdiguicreS im siebenten, achtenuns neunten Band unsrer Sammlung, von seinem Geheim-schreibet' Widel, ausführlich beschrieben.

11 .

Unsere Leser haben bereits Turenns's eigne Erzählungdieses Vorfalls im siebenten Band der zweiten Abtheilung die-ser Memvires S- 8> 86- Statt Seheval ist Sesseval zu le-sen. , Man vergleiche hierzu As Ikon M HXXVII.

12 .

Der König selbst war der Anstifter dieses mcuchelmörde-rififien Anfalls, wie uns die Memoiren der Königin:: Mar-garethe mehr iindcurüch merken lassen. Der brave Bussy,der intimste Günstling Monsieurs, und ein Mann strohendvon Kraft, ließ keine Gelegenstem vorbei, jene zweideutige»Geschöpfe, die Mignons des Königs, mit de«! unaussteh-lichsten Uebcrmuth zu kränken, die daher istrem Gebieterstets gegen ihn in den Ohren lagen. Einmal hatte ihn Mon-sieur bereits auf einige Zeit von sich entfernen müssen, weileine solche Insolenz den König zugleich mit betroffen undansgebracht hatte. Weil er ihnen aber nach seiner Zurückkunftnoch immer keine Ruhe ließ, vermochten sie den König end-lich zu einem mcuchclmörderischen Complot gegen ihn, demer aber diesmal noch entgieng.

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