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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
324
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XX.

Der Prinz von Conde',

dritter Colonelgeneral vor; der ftänzvsischen In-fanterie in Piemont.

i^ach ihm kam der Prinz von Conde', der aber'nicht

Zeit hatte, sich auf dieft-n Posten sehr hervor-zuthun, indem er erst daran kam, als der Krieg sichschon zum Ende neigte; denn der Friede wurde balddarauf geschloffen. Indessen verwaltete er seine Stellefür diese kurze Zeit allemal sehr gut.

Es wäre lächerlich, wenn ich Mich hier erst daraufcinlasscn wellte, diesen Prinzen zu lobpreisen, und seineVorzüge zu erzählen. Die Herrn von seiner Religion,deren General und Beschützer er war, haben ihn nicht ver-gessen in ihren Schriften; und dies muß man ihnen las-sen, daß sie sich meistermasig darauf verstehen, Gutessowohl als Böses nachzureden und zu schreiben. Ich ver-werft daher auf sie, wiewohl sie ftianchc artige undrühmliche Anecdore von ihm, die ich erzählen könnte,nicht angeführt haben

Als er durch seinen Oheim, den Admiral, dasGouvernement von der Picardie erhielt, das schon langeher und seitdem Tod deS Herrn von Pienuc, dem Hau«ft Vendome zugchörk, konnte er zwei solche Stellen nichtzugleich behalten. Darum also und auch wegen des er»folaten bürgerlichen Kriegs gab der König die Stelle ei-nsS Cownclgeucra! in Piemont dcm Marschal! vonBns-sac für dessen ältesten Sohn, den Grafen von Bnffac).

Anmcr-