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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
318
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besonders die Officiers. Wollten sie aber dies nicht, sserlaubte er ihnen den Privat- Zweikampf, entweder beider Po-Brücke, oder an einem andern entlegenen Ort,wo er wohl selbst der Schlägerei mit beiwohnte. Wennsie nun einige Stöße gethan hatten, und er glaubte,baß nach den jedesmaligen Umständen d e Parchei.,, ge»nug haben, und sich wieder vertragen könnten, legte erdie Hand an den Degen, rief: HolaI hola! warf sichdazwischen und brachte sie aus einander. Denn er hat-te es einmal so eingeführt, daß, wenn ein angesehenerOfficier ein solches Hvla dazwischen rief, die Kämpferbei Ledenssicafe innehalken mußten.

So machte er's unter andern bei einer Streüig.kcit, die die Herrn Riolas und la Choffe mit einanderüber den Adel des letzter« hatten, und die sich, weil siesich nicht vertragen wollten, ebenfalls in seiner Gegen-wart schlagen mußten.

Als San Ja mit einer Belagerung bedroht wsr,warf er sich muthvoll in den Platz. Ec hakte dabei zuGefährten die braven Männer Ludwig Biragues, Ca-pikain Morct aus Calabrien, und Thebellet Bedache,einen Albaneser, vortreffliche Offiziers, die sich hier be-sonders bei dem Hauptsturm des Herzogs von Alba ganzvorzüglich brav hielten.

Kurz, er war ein sehr wakrer braver General,auch hatte er vortreffliche OfflcierS unter sich, wie derHerr von Mvntluc und andre. Ueberall wo er sich mitbefand, hielt er sich jederzeit brav, und ich hörte inItalien sowohl als Frankreich ungemein viel GutcSvon ihm.

Unglücklicher Weise fand er seinen Tod nicht inder Schlacht, wie so mancher brave Feldherr und Of«ficier, sondern zu Saint Germain en Lape, wo man

sich