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Dienste noch unter Heinrich ll. Cr war sehr schön, sodaß man ihn gewöhnlich nicht anders als den schönenBonnivek nannte. Auch hatte er einen ungemeinguten Anstand, und alles ließ ihm gut.
Als er nach Piemont abgieng, dachten manche,er würde dort bei den Officiers und Soldaten nicht son-derlich gern gesehen werden, indem man ihn für zuweichlich , und mehr für den Hof und die Damen, alsfür den Krieg und den schweren Infantcriedimst gemachthielt» Allein kaum war er dort, so erwarb er sich dieallgemeine Liebe seines ganzen Corps durch sein freund-liches zutrauliches Wesen (wobei er aber dennoch imDienst sehr streng und scharf war). Dabei war er sehrfreigebig, und hielt stets eine wohibesetzte lange Tafel,für jedermann, der mit ihm speisen wollte; und diesliebt der Soldat. Er unterhielt eine Menge Of-stcicrs für sich, und zwar vorzügliche Männer. Auchwar er sehr sorgfältig, daß oft Musterung gehalten unddem Soldaten die Löhnung richtig und gut bezahlt wur-de. Seine Leute waren daher stattlich gerüstet, hattenvortreffliche Waffen, und die Kleider waren meist vonSeide.
So habe ich mir erzählen lassen, daß bei seinerLcibcompagnie (denn er hatte nur Eine) achtzig Küras-se aus Mailänder Fabrik waren, alle köstlich vergoldet,mit köstlichen Verzierungen. Im ersten Glied VieserCompagme marschirten der Herr von Pienne, die Gra-fen von Charry, und du Lude, welche alle blos als Vo-lontärs die Büchse genommen hatten, die Wachen be-zogen und den Dienst versahen, blos um in der Jugendzu lernen und sich zu bilden. — Kurz cs war lauterPracht damals bei unser» Leuten in Piemont.
Er sah Händel und Schlägereien unter seinen Leu-ten nicht gerne, sondern suchte sie lieber zu vergleichen,
beson,
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