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XVI.
Der Herzog von Epernon,
achter Coivnelgcneral von der französischenInfanterie.
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/^s Ware sehr überflüssig, wenn ich mich auf eineausführliche Beschreibung der Verdienste und Vor«zöge dieses würdigen Colonels einlaffen wollte. Er wareiner der geliebtesten königlichen Günstlinge, die je inFrankreich waren, so daß man ihn sogar bei Hofgeradezu Monsieur nannte, ein Titel, der nur dem er-sie« Prinzen vom Geblüt oder Bruder des Königs zmkömmt. Und damals lebte überdies der Herzog vonAlencon noch. Unter diesen Umstanden also wirdes ohne Zweifel an einem ihm verpflichteten gutenSchriftsteller nicht fehlen, der seinseben und feine rühm-liche Thaten beschrieben hat, oder noch beschreibenwirb Auch habe ich würklich berei'S verschiedenenicht übel geschriebene Piecen dieser Are gesehen.
Auf der andern Seite fehlt es aber auch nicht anandern, die zu seiner Herabsetzung geschrieben sind,wiewohl die Verfasser derselben durch Leidenschaft ge-reizt mehr verläumden, und also wenig Glauben verdie-nen, z. V. Gavaston u. a. m.
Auf eine für ihn sehr ruhmvolle Art nahm er inProvence mitten im Winter unter Regen, Schneege-stöber und Glatteis einen unbezwinglichen Platz, Lor-geS, weg, indem er seine Artillerie an einen so unzu-
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