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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
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Auch blieb er mit seinem Fieber in Orleans, alses belagert wurde, und fehlte, trotz seinem Uebel, beikeinem Vorfall.

Mit diesem Fieber entschuldigte er sich izk, daßer nicht mit vor Havre könne; eigentlich aber hat-te er blos nicht Lust dahin zu gehen, was auch der Fallbei seinem Bruder war. Der König, die Königin»und jedermann nahmen es aber sehr übel auf. Ecschickte jedoch seine beiden Leibcompagnien, und vieroder fünf andre- lauter schöne Leute; denn es war dieAuswahl von den Hugenotischen Truppen. Sie hieltensich auch brav und wetteiferten dabei mit den Katholiken.Beide setzten den Engländern so sehr zu, daß sie sichendlich auf Capitulation ergaben. Freilich aber hättenwirs nicht so wohlfeil gehabt, wenn nicht die große Pest,von der ihrer mehr fielen, als von unserm Geschütz'^),«ingebrochen wäre.

Im folgenden Frühjahr trat der König die Reisedurch sein Reich an, um sich seinem Volke zu zeigenEr reiste von Fontainebleau ab. Ostern hielt er zuTrvyes in Champagne, wo ihm der Herr von Andelot,von seinem nahcgelegenen schönen Gute Tanle' aus auchaufwartete, und sich zugleich beschwerte, daß der Kö-nig ihm in die Rechte seiner Stelle in Vergebung einerCompagnie Eingriff gethan hatte.

Allein die Königinn antwortete ihm darauf aufder Stelle sehr gut und treffend:Was Sie da fürsich anführcn, Herr von Andelot, ist aus den Zei-ten des Königs, meines Herrn und Gemahls, derIhrem Oheim, dem Herrn Connetable, bekanntlichaus großer Gnade gegen ihn in manchen Stückenmehr cinräumte und gestattete, als er sollte. So auch hier. Denn warum sollten denn der Herr Ad-

mir»!