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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
283
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ihm nichts anhaben konnten. Bei der Belagerungvon Bourgrs, wo er als Colonel diente, bekam er ei.nen starken Schuß in den Kopf, so daß er trepanirkwerden mußte. Er trug die Schmerzen sehr geduldig,und war noch nicht ganz wieder hergestellt, als er sichschon wieder in einer Sanfte weiter transportiren ließ,um sein Corps auf dem Marsch zu begleiten. So sahich ihn noch bei der Belagerung von Rouen» Ein sehrrühmlicher Diensteifer.

Bei dieser Belagerung fand er sein Grab. Dennbeim Sturm auf die Catharinenschanze, die wir erober-ten , war er einer der ersten, und als ein achterbraver Colonel schon oben auf dem Wall, als er nieder,geworfen wurde. Ein Feuerwerk traf ihn, das ihm dieDeine bis auf die Knochen verbrannte, woran er nacheinigen Tagen starb, weil der Brand dazu schlug, undnicht wieder geheilt werden konnte.

Er starb, bedauert nicht nur von seinem CorpS,sondern auch allgemein von der ganzen Armee, beson-ders von dem verstorbenen Herrn von Guift, den ichsagen hörte: es sterbe an ihm ein eben so würdiger In«fankcrist, wie er sich zuvor schon als wackerer Gendarmeund Chevalleger rühmlich bewiesen habe.

Sein Leichevbegangniß wurde in Rouen sehr eh.rcnvoll gehalten. Der Herr von Gmse selbst, nebstder ganzen Armee, begleitete die Leiche mit thronendenAugen. Es wurde eine lateinische Grabschrift im altenStyl auf ihn gemacht, und zwar auf Auftrag des Herrnvon Guise von dem hochgclahrttn Herrn Corcron d'An«goumois kcs Chateauneuf.

Cr vereinigte mit feiner Tapferkeit noch alle andreliebenswürdige Eigenschaften , die einen vollkommenenCavalier ausmachen. Er war sehr schön, von vortreff.

lichem