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wurden, und ich glaube, baß seit sie gemacht und ein-geführt sind, wohl einer Million Menschen das Leven,,und eben so vielen ihr Gut und Habe dadurch erhaltenwurde. Denn zuvor war nichts als Rauben und Plün«dem, Freibeutern, Brandschaßen, Unzucht, Hän-del , Mord und Todschlag bei unsrer Infanterie, soLaß sie eher einer Horde Räuber und Ziegeuner als ei-nem braven Soldaten - CorpS ähnlich sah. DaS Ver-dienst dieses großen ManneS ist also hierin nicht ge-ring. —
Zwar hatte der Herr von Langnay schon vor ihmeinige Verordnungen eijunden, alser Lieutenant deRoi inPiemont war; sie wurden aber sehr nachlässig beobachtet.
Der Prinz von Melsi that auch einige hinzu, undhielt streng auf deren Befolgung, besonders in Ansehungder Händel und Diebstähle.
Allein der Herr von Chatillon war doch derjenige,der alles erst zur Vollkommenheit brachte, und überdie genaue Beobachtung so streng hielt, daß er darüberden Titel eines sehr harten grausamen ManneS davontrug. Er kümmerte stch aber gar nicht darum, indemman durchaus im Anfang bei der Einführung von der-gleichen neuen und so wichtigen Verordnungen uner-bittlich seyn muß. .
Man hat nachber den Nutzen davon gesehen, undwürde ihn noch sehen, und zu genießen haben, wenn mandiese scharfe ManNSzuchc noch ganz beibehalten wollte.Da müßte man aber auch den Soldaten gut bezahlen, dennsonst geht es nicht, und ist eine große Ungerechtigkeit.
Als der Herr von Chatillon Oberster war, sowar sein Erstes die Belagerung von Voulvgne, baSer durch Viokaden und Schanzen so enge einschloß und
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