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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
267
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nahm, und die Picardie verheerte br). Der Herr vonTai6 führte seine Compagnieen dahin, die dann auchausrichketen, waö wir bei unfern Geschichtschreibern undganz neu noch in den Commentarien beS Herrn vonMonrluc lesen.

Nach dem Tode des König- wurde der Herrvon TaiS, durch eine Dame erhoben, aber auch durcheine andre Dame wieder gestürzt. Der Herr Con-netable hals dabei ein wenig mit, und seineStelle wurde getheilt. Bei den französischen Trup-pcn in Frankreich wurde der Herr von Chatillonbei denen in Piemont der Herr von Bonnivet angesstellt, was er, obschvn ein Mann von Verdienst undguter Geburt, dennoch vorzüglich einer gewissen Damezu danken hatte.

Hätte mein Onkel Chataigneraye das Lebenbehalten, der Herr von Chatillon würde sicher diesenPosten nicht bekommen haben, unerachtet er dessen sowürdig war als irgend einer in ganz Frankreich , nnddabei durch feinen Oncle den Herrn Cvnnetable sehrunterstützt wurde. Der König Heinrich hatte aber disStelle mehreremal meinem Oheim versprochen, sowohlvor als nach seiner Thronbesteigung. Er liebte undschätzte ihn sehr, kannte auch seine Fähigkeit dazu hin-länglich. Denn sobald er aufgehört hatte, Page bsyKönig Franz zu sei,n, war er unter die Infanterie ge-gangen. Damals hakte er sich ein halb Dutzend goldneKugeln machen lassen, für den Kaiser ^), sagte er,indem es sich nicht schicke, ihn als einen so großenmächtigen Herrn, wie jeden gemeinen Kerl, mit Bleim'ederzuschießen. E- müßten dazu goldene Ku-geln ftyn.

Eben