Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
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der sich ei cnnsts cli Lurciella schrieb, bekannt. Diesergab sich mit Vergnügen bei uns als einen Verwandtenvon unserm Hause an, und sagte, seme Ahnen seien inden ehemaligen neapolitanischen Kriegen aus Gascognenach Neapel gekommen, und haben sich dorc niederge-lassen. Würklich führte er auch gleichen Nahmen undgleiches Wappen mit unS, besas ein jährliches Einkom-men von zwölftausend Thalern, und hatte seine Güterin Apulien, wohin er uns mitnehmen, und traerirenwollte, denn wir waren sehr vertraut und freundschaft-lich miteinander worden. Indessen konnten wir dochdiesmal keinen Gebrauch von feinet Einladung machen,da wir nach Haus eilten»

Er ttactirte uns öfters gar herrlich zu Rom;denn er hatte ein Haus daselbst, und zeigte uns seineGemahlinn, die dort sehr in Ansehen staNd, auch seineSchwester; und als Vettern lebten wir auf einen sehrfreundschaftlichen Auß miteinander. Seine Gemah-tinn war schön, allein seine noch unvermahlte Schwe-ster war es noch mehr und besonders nach meinem Ge-schmack. Wir reisten weg, mit dem Versprechen, daswir ihm geben mußten, ihn nach einiger Zeit eigene-sich zu besuchen, da er miS dann auf sein Gut in Apu-lien führen und so aushalten wolle, daß uns die Reisenicht gereuen sollte. Er versprach uns dabei schöneneapolitanische Pferde. Allein der bürgerliche Kriegkam dazwischen, wodurch wir verhindert wurden; auchhörten wir nachher, daß er gestorben sei. Sonst warich entschlossen, ihn noch einmal heimzusuchen.

Derselbe Reisegeist und dasselbe Verlangen aufAbentheuer auszugehen, schien besonders stark wieder mdie Franzosen gefahren zu seyn, zu der Zeit, als.wir

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