vollkommen gut wahrend der zweijährigen Reise, die derKönig durch seine Staaten machte. Nachher aber ausVeranlassung der in Flandern ausgebrochenen Unruhen,und weil es dgs Anschn hatte, als würde der Friede inFrankreich selbst von Dauer seyn, wollte der Königdiese bcsondre Wache nicht mehr haben, und schickte siein die alten Garnisonen in der Picardie.
Die Hugenoten hatten dies vorzüglich betrieben,indem sie sagten: es schicke sich nicht für den König, ei-ne so starke Wache um sich her zu haben, noch dazu mit-ten in feinem Reich. Es sei «in überflüssiger Aufwand,und die vornehmste Wache des Königs seien die Herzenfeiner Unterthanen. Diese Reden hörte ich öfters vonihnen. Sie schrieen so lang, daß man endlich ihremanhaltenden Dringen hierin nachgab.
Man sagte aber bei Hof, um das sey's ihnen nichteigentlich, was sie Vorgaben, sondern darum, daß sieihr Spiel sichrer spielen könnten, als es ihnen nach-her bei Meaux gelang *°), wo sie inS Fäustchen gelachthätten, wären nicht noch zu rechter Zeit die Schweizerdazwischen gekommen, die man geworben hatte, um ge-gen den Herzog von Alba auf dessen Zug nach Flanderngedeckt zu seyn. Der König bereute eS diesen gan-zen Tag sehr, daß er seine Garde von sich gelassen hatte,die er izt hundertmal herwünschte. Er schickte daherauch sogleich den Herrn von Strozzy ab, um sie wiederzu holen, was er sehr glücklich bewerkstelligte, wie ichanderswo schon erzählt habe.
So war also der Krieg wieder stärker ausgebro-chen als je. Weil nun der Herr von Andelot auf feind-licher Seite war, bekam der Herr von Strozzy seineStelle, und wurde vom König zum Koloncl, und eini-ge seiner Capitains zu Mestres de Camp gemacht. DerHl. jvenkVürvigk. XII. B. P eine