anzuerkennen. Es hatten ihm wohl schon Vorneh,mere gehorcht, z. B. der Herr von Grammont, vonPardaillon und andre Cavalicrs aus guten Häusern,die unter ihm dienten.
Der Herr von Strozzy, so viel er auch aufden Admiral und Andelot hielt, erkannte ihn nie-mals als seinen Vorgesetzten, sondern cmpfieng seineOrdrrS nur unmittelbar vom König, der eö selbst so woll-te. Zwar führte er nie den Titel Colonel. Er selbstnannte sich nur Mestre de Camp der königlichen Leib-garde; wie ich selbst zu Bayvnne hörte, daß er zu eini-gen Spaniern, die ihn bckomplimentirten, sagte, ersei nur maeüro di cam^o da la gardia dei re^, waseine kluge Bescheidenheit von ihm war.
Als er diese erledigte Stelle Charrys erhielt, stander schon bei eben dem Corps alsCapitain. Die andernCapikainS dabei waren Coffeins, Sarrion, Gouas,Chabanncs der ältere und jüngere, Promberry, Neuil-lan und Forrez. Es bedurfte also keiner weitern Acn-derung, außer daß seine Compagnie die erste, CharrySseine die letzte wurde. Charrys Lieutenant la Motte,bekam sie, und verdiente dieses Avancement sehr gut,denn er war ein sehr braver tapfrer Offerier. Er be-hielt sie jedoch nicht lange, denn er starb bald daraufan der Pest zu Lyon, auf der großen Reise des Königs;Cadillvn, sein Lieutenant, bekam seine Compagnie.
Mögen wohl selbst im heiligen kanonischen Rechtnicht so viel Extravaganzen zu finden scyn, als hier;hat aber nichts zu sagen. Mir ist alles recht.
So war also der Herr von Strozzy Mestre de CampGeneral de la Garde du Roy. Er versah diesen Dienst
vollkom»