Herrn von Andelöt und sagte ihm r man wolle sagen^daß dies von ihm angestistek sey, und ein Soldat vonseinen Leuten, Rahmens Constankin, sei Mitschuldigerdabei, und habe den Mord vollenden helfen.
Der Admiral und Andelvt waren aber nicht dieMänner, die so leicht die Fassung verlohren; nichtleicht konnte eine schnelle Veränderung in ihren Gesichts-zügen an ihnen zum Verräther werden» Ganz ruhigberiefen si^ sich daher auf ihre Unschuld, und Ändelokläugnete geradezu und standhaft alles weg. Doch stell-te er sich ein wenig bewegt, und sagte: ,, Madame,„Constantia war diesen Augenblick erst hier; er kam„mit mir in den Saal herauf! ^ — Dann that er,als suchte er ihn, rief ihn, schickte auch einige Traban»ten nach ihm aus, um ihn herzubringen. Allein er,war nirgends zu finden. Ich war hiebei gegenwärtig»
Der König, die Königin« und der größte Thrildes Hofs waren gar nicht zweifelhaft, daß Andelot denganzen Handel angestistek habe. Viele entschuldigtenihn damit, daß er die trotzige Pralcreien dcS Charrynicht länger habe dulden können. Denn dieser sagteohne Scheu öffentlich, er frage nichts nach dem Ober»sten und sei ihm keine Subordination schuldig. Würk»lich hakte es auch starken Streit darüber im Conseil vorder Königinn gesetzt, welche sagte, dies sei eine ausser«ordentliche Wache, die der König ganz abgesondert fäefeine Person errichtet habe, so daß sie also nicht, wie dieandern, unter dem Obersten stehe, sondern ihren eignenStab habe, und nach dem Willen des Königs von nie-mand außer Ihm Befehle annehme.
Die ganze Sache blieb indessen auf sich beruhen,so viel sich auch hätte darüber reden lassen» Ich wardamals bei Hof und sah alles mit an» Die Köni»
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