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de la Palite auf Befehl Ludwigs XIl. ein Truppencvrpszum Dienst des Kaisers geführt hatte»
Me diese CapitainS nun, wenn sie gleich starkeCorps koMmandirren, hicssen dennoch stets Capitainsschlechtweg, nie aber Colonels.
Hat irgend ein neuer Schriftsteller den Einfall ge-habt, sie Colonels zu nennen, so verdient er kernenGlauben hierin, sondern man muß sich an die altengleichzeitigen Urkunden halten, welche die Sache gera-dezu benennen wie sie ist; nicht wie die neuern Wort^erhöhcr, die sich recht zierlich und kunstreich gusdrückeriwollen, darüber aber sich tausendmal lächerlich machen.
So wollte auch einst ein bekannter Prälat denSchönredner übertreiben, da er sonst Ln der Tharein vortrefflicher Redner ist/ — und fieng an, denPropheten Eiias zu citircN, der, sagte er, königlicherStaatSrath gewesen sei. Ein andrer eben so gelehrterund beredter Prälat antwortete, er habe nie, weder inder Bibel gelesen, noch sonst gehört, daß dieser Pro-phet je eine solche Stelle bekleidet, noch daß der Kö-nig der Juden je eine ähnliche errichtet habe. Darüberentstand denn in der Versammlung ei» großes Gelach-ter, und er hätte besser gethan, wenn er das Wort beisich behalten hakte: allein er wollte es recht modern undzierlich machen.
Ich zweifle nicht, daß unsre neuern Schriftstellerüber die Colonels in denselben Hehler verfallen sindund verfallen; dies heißt aber Thatsachen und Urkundenentstellen; und es ist besser. Man richtet sich nach devWahrheit, und bedient sich des Ausdrucks Lok-mcinoch nicht für jene Zeiten, sondern sagt bloö r Capikaitt
Ns oder