Als er nach seiner Gefangenschaft nach Hof kam,um dem König aufzuwarten, und von den Bedingungenseiner Loslassung mit Ihm zu reden, ließ er mir, da ichjust abwesend war, eine bloße mündliche Empfehlungsagen, durch den Herrn du Preau, itzizen Gouverneurvon Chakcüeraud, den ich als Pagen erzog, und derein sehr braver tapfrer Mann wurde, auch sich sein Gou-vernement mit dem Degen in »der Faust erwarb. Zwarsagte er zu ihm dabei, wenn er sich erst wieder ein we-nig erholt und gesammelt habe, werde er selbst an michschreiben, um mir für die ihm wahrend seiner Gefan-genschaft geleisteten Dienste zu danken; von wem ichaber nach der Hand keine Zeile zu sehen bekam, daSwar der Herr von la Nouc, der hierinn seiner Ge-rnüthSart folgte.
Indessen muß ich ihn doch entschuldigen, und sa-gen, daß man ihm dicß nicht so sehr übel nehmen, nochdiese Unvollkommenheit als einen Fehler des Herzensanrechnen darf; denn nie hat es wohl noch ein so edleshochsinniges Herz gegeben, als das seinige war. Al-lein er ist nun einmal so gebohren, auch hatte seingroßer Eifer für feine Religion seine ganze Seele soeingenommen und erfüllt, daß er ihr zu lieb alles ver-gessen und hintan gesetzt hätte, wie noch mehrere seinerGlaubensgenossen gleiche Denkungsart bewiesen haben,so daß sie sogar die den Eltern schuldige Ehrfurcht ausden Augen setzten. Ich will jedoch nicht allen nachgc-sagt haben, als ob sie von solchen Grundsätzen wären;denn manche bewiesen wohl in ihren Handlungen ganzandre Gesinnungen.
So kannte ich einen Cavalier aus fangucd'oc, sobrav und tapfer, als je einer. Er nannte sich Grcmian.So cm sungdr hitziger Brauskopf er als eifriger Hugenotgegen die Katholst'en war, so bewies er doch stets solche