Briffae statt finde; wie denn dies auch würklich in meh«rcrn Punkten gar wohl möglich wäre; andere hingegenhalten doch den Herrn von Brissac für einen weit grö-ßer« General. In Ansehung der Tapferkeit und derEhrliebe waren sie gleich; übrigens fand ich denHerrn von Briffae nie so händelsüchtig als den Herrnvon Bussy, der über jede Kleinigkeit Hände! anfan»gen konnte.
Als sein Vergleich mit Saint Fal vor sich gehensollte, kam er mit einer Begleitung von unser mehr alszweihundert Adelichen ins Louvre. Der König, der unSvon dem Zimmer der Königin« aus sah, wurde eifer-süchtig darüber, und sagte, dieß sei zu viel für einenBussy, und ärgerte sich, daß man keinen andern Orkzur Zusammenkunft dieses Vergleichs gewählt hatte.
So gut er hier begleitet war , so gut war ers zuseinem Glück nach ungefähr einem Monat ebenfallszu Paris, wo er in der Nacht, als er aus dem Louvrenach Haus wollte, beinahe ermordet worden wäre.Er wurde von zwölf handfesten Männern angefallen,wovon ich wohl einige nennen könnte; sie ritten aufgroßen spanischen Pferden, die sie aus dem Stall ei-nes sehr Großen hatten, der sie abgeschickt hatte»Alle sielen auf einmal über ihn her und drückten «hr«Pistolen auf ihn und seine Begleiter ab; allein durcheinen bewundernswürdigen Zufall wurde er nichtgetroffen, so wie auch keiner der Seimgen, eineneinzigen ausgenommen, der einen Schuß in den Armbekam.
Bussy, welcher sah, daß seine Leute sich zerstreu-ten, war sogleich auf seine Rettung bedacht, und zogsich mit Hülfe der Dunkelheit, denn die Fackeln wäre»»sogleich auSgclöscht worden, zurück. Tappend fand
er