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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
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nichts aus, das doch selbst ein kleinerer General hätteeinnchmen können.

Marschall von Aumont.

Der

M, sVi^alignon hatte an dem Marschall von Aumont «InenCollege«, der ihm gar nicht glich, sondern viel ra-. scher ans Werk gieng, und das Wort Makignvns:^, Warten! nicht im Mund führte. Ohne sich viel mitReden aufzuhalken, wollte er überall gleich Zuschlägen,wie er auch stetö bewies bei allen guten Gelegenheiten,wobei er sich sowohl in seinen jungen Tagen als in sei-nem Alter befand. Sein ehrenvoller Tod bewelßc,^ daß er sich bei Stürmen auf belagerte Städte so wenig

^ ^ schonte, als der geringste Officier, der unter ihm stand;

denn er bekam bei einer solchen Gelegenheit einen st>w--ken Schuß in den Arm, woran er einige Tage darauf^ als Lieutenant du Roi in Bretagne starb.

W Er wurde Marschal! an die Stell? des Marschalls

K! Bellegarde. Der verstorbene König hatte ihn seit der

s Belagerung sehr geschätzt ui:v liebgewvnnen, weil er daohne andre Charge außer seiner Compagnie Genöd ar-mes sehe gut gedient, und sich bei allen Gelegenheitenals ein tapfrer rechtschaffener Mann sehr hervorgcrhan^ hatte. Er bedauerte auch seinen König utid Wohl-

W thäter sehr, und wurde sehr erbittert gegen die Ligue,

theils um dessen Tod zu rächen, theilö aus andern!''' Gründen.

Ehe er Marschall wurde, hatte er Händel mit demCapitain Villeneuve, einem jungen sehr muthvolien Ca-

N. Denkwürdigk. XU. ZK.

G valier,