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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
63
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^ Der Herr von Biron hielt sich von cha an einigeZeit bei der Armee auf, ohne bestimmte Charge ; undwurde nachher den Felbmarschallen d'Auffun, de LosseSsind Chantemaöles als untergeordneter Gehülfe z^gege-den, wiewohl er so viel wüßte als sie selbst»

Der Herr von Guise fieng endlich an, GeschmackSn ihm zu finden, wiewohl ihm immer irgend ein Wortoder andres Zeichen entwischte, das den Hugenvtenverrieth, so sehr er übrigens seine Vorliebe für diesePartei zu verheimlichen suchte.

Er machte sich endlich so brauchbar für seinen Po-sten, Daß man seine Dienste nicht wohl entbehren konn-te. Daher kam er bei allen diesen Kriegen nie von derArmee weg, und war so sehr dafür, daß er beikeiner der schönen Thaten, die dabei vorfielen, fehlte,bis endlich Friede wurde, worauf er den Auftrag erhielt,die Regimenter, SarlabouS d. I und Raimolle, nkbsteiniger leichten Reukerei von Scipio Vimercat, Cen-turio, dem Genfer, und andere nach Languedoc und Pro-vence zu führen, um dort die Ruhe herzustellen, undden Frieden zu sichern, den man nicht wohl

annehmen wollte, besonders in Provence, wo man ganzaufgebracht und erbittert gegen die Hugenvten war.Der Herr von Biron verlegte das Regiment Rai-molle in die nöthigen Garnisonen, und führte so guteOrdnung, Polizei) und Ruhe ein, daß der König unddie Königin« bei ihrer Ankunft daselbst alles still undfriedlich fanden. Dies brachte ihnen eine hohe Mei-nung von dem Herrn von Biron bei, den sie sehr lob-ten, und ihm ihre Zufriedenheit bezeugten. Dieswar der erste Grund zu seiner nachherigen großen Be-förderung.

Wahrend dem Frieden war er immer thätig, undgab sich fleißig mit Geschäften ab. Er suchte alle Ge-legen-