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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
50
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worden, so würde sie ihrem Vater sehr gleich gekonr°men seyn: denn sie besitzt seinen edeln Much, ist aberdabei eine sehr tugendhafte ehrbare Dame. Bei ihrerGeburt ärgerte sich ihr Vater sehr, daß es kein Jungewar, den er nach sich hatte ziehen können. Indessengab er ihr schon in der Wiege immer einen bloßenDegen und Dolch in die Hände, und sagte, da erkeinen Mann habe machen können, wolle er eineAmazone aus ihr machen. Er starb aber zu bald ;sie war damals noch nicht volle drei Jahre alt.

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Zeitgenosse und Kriegskamerad von diesen dreiHemrh) war der Herr von Thavannes; alter jedoch, unddem Herrn Herzog von Orleans zugcchan, dadie andern bei dem Herrn Dauphin waren. SeineAhnen stammten aus Teutschland aus einem sehr gutenund erlauchten Häuft; sein Vater kam in denÄienst des Königs Ludwigs XU. und Franz l. als Cvu»ronel eines Regiments Landsknechte, und diente derKrone Frankreich sehr gut. Die schönen Belohnun»gen, die er für diese Dienste erhielt, veranlaßken ihnUnd die Seinigen nach ihm, sich unter dem Schutzder Krone uiederzulaffen.

Dieser Herr von Thavannes war brav und ta«pfer schon in seiner Jugend. Er gab überall, wo er sichbefand, von sich zu reden. Seine erste Stelle

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