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Händen in gute Hände kam. Man wunderte sich je«doch bei Hof, daß er diese Stelle, die sonst nur denältesten Rittern zu Theil wird, so jung erhielt.
Nach dem zu Boulogne zwischen dem KönigHeinrich und dem jungen König Eduard von Eng-land geschloffenen Vergleich, schickte ihn der König, seinHerr, an diesen König Eduard, um den Vertragfeierlich zu beschwören, und zugleich den Ordert zuÜberbringer!, den er ihm mit den gewöhnlichen Cere-monien, die kirchlichen ausgenommen, errheilte, unddagegen von diesem König den seinigerr cmpsieng, je-doch erst nach eingeholker Erlaubniß seines Herrn, ohnewelche er eS nicht gewagt hätte, ihn anzunehmen.
Der König von England schickte den feurigenebenfalls dem König Heinrich, so daß am Sk. Georgs-Fest dieser Orden am Hof von drey Franzosen zugleichgefeiert und getragen wurde, nämlich von dem Kö-nig, dem Herrn Connetable, der ihn vom König Hein«rich in England, als er noch in dessen Gunst stand,erhalten hatte, und von dem Herrn Marschall; einschöner Anblick; denn die Solermitaten sind sehrschön, so wie auch der Orden und der Mantel, nebstdem Hosenband, dessen Einsetzung sehr alt ist, undälter als die aller andern, den Savoyischen von derVerkündigung ausgenommen, der für den ältestengehalten wird.
Bey der Abreise des Marschalls von Englandwar zwar Friede zwischen dem Kaiser und dem König:allein der Kaiser fühlte sich so sehr, daß er nur aufGelegenheit lauerte, ihn stündlich zu brechen. Seinegute Schwester, die Königinn von Ungarn, die sichsehr nach seinen Wünschen zu richten wußte, war da-her äußerst aufmerksam aufj ede Gelegenheit hierzu,
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