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Hieraus lasse ich nun einen jeden erwägen, obLieß Haus Boulogne groß war; ja, so groß, daß icheinst den Papst Pius den Vierten, als er seine Crea»turen die Cardinäle von Ferrara und von Guise nachseiner Erhebung zur Tafel gezogen hatte, hicrbeysagen hörte: ec halte dicß Haus für so groß, daß erin ganz Frankreich keines wüßte, von dem es anAlterchum, Vortrefflichkeir und Größe übertroffenwürde.
Dieß mögen die heillosen Verlaumder beherzigen,Welche vorgegeben haben, diese Königin« sei) eine Flo«rentinerinn von niedriger Herkunft ; man steht hierdas Gegenkheil. sleberdieß war sie auch nicht so arm,daß sie der Krone nicht als Heirathsguk Landereyen mit-gebracht hatte, welche gegenwärtig hundert und zwan-zigtausend Livres einbringcn; als die GrafschaftenAuvergne, Lauraguais, Leverous, Douzenac, Chouffae,Gorreges, Hondocourt und andre Güter, alles ausder Verlassenschaft ihrer Mutter, Dazu bekam sie nochals Mitgabe mehr als zwcymahlhunderttauscnd Seudioder Ducaten, welche heutzutage mehr als vicrmahl-hunderttausend ausmachen würden, nebst einer großenMenge Meublen, Kostbarkeiten, Schmuck und Edeftgesteine, worunter auch die schönsten unsHrößlenPe»len waren, die man je in so großer Anzahl beysammengesehen hat und welche sie nachher ihrer Schwieger-tochter, der Königin» von Schottland gab, an derenHals ich sie sah.
Ueberdieß brachte sie auch noch eine Menge Herr-schaften, Landgüter und Ansprüche mit, die sie inItalien harte.
Mehr noch als jenes alles ist noch dieß werth,daß durch diese Vermahlung die Französischen Ange.
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