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hörte, um sein von manchen bezweifeltes Recht aufdie Verlaffenschaft des Herzogs von Bourbon zu zei-i gen, von der er endlich einen kleinen Thcillnoch bezog,
^ wiewohl erst nach großen mühsamen Weitläufigkeiten! und Processen, weil bas ganze Vermögen für die Krone! eingezvgen worden war.
Unter König Franz (!) konnte er cs hierinn nichtweit bringen, indem ihm bei diesem der Haß entgegenstand, den er auf den Herzog von Bourbon geworfenhakte, und weil die von diesem geschlagene Wundenoch zu frisch , Er auch ein sehr genauer Beob-achter seiner Satzungen und Rechte war; denn ermachte gar große Ansprüche von der Frau Regentinnher, woher eben die Unzufriedenheit und Empörungdes Herzogs entstanden war.
Unter Heinrich(H) brachte er einige Bruchstücke da-' von heraus durch die Verwendung der Fran Jaquette^ von Long. Vic aus dem alten Hause Givry. Diese! Dame, Frau Herzogin» von Montpensier, stand zwar! schon unter Franz (I) sehr in Gunst; konnte aber doch' in Ansehung dieser Güter nichts auSwirken, theils
! aus obsngedachtem Grund, theils auch weil sie noch sehr
jung war, und noch nicht den Geist besaß, wie nach-! her. Unter Heinrich war sie ebenfalls sehr in Gunst,
^ und nun geschickter; so wußte sie sich in großem! Einstuß bei der Königin» zu erhalten.
I Unter Franz II. endlich vermochte sie sehr viel.
! Sie wußte, wie ich selbst gesehen habe, den Königj und die Königinn so nach ihren Absichten zu lenken,daß der König selbst die Angelegenheit dieser Dame,(welche alles, ihr Gemahl hingegen äußerst wenigmachte) empfahl, und gegen sich selbst sollicitirte.
Dieß war ganz offenkundig am Hof, und ichsah selbst einst, wie der Herr Cardinal von Lothringen
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