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[2] (1796)
Entstehung
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unter dem König und anderwärts in der Eigenschaftseines Lieutenant General. Hätte man auf ihn erstgewartet, als der Herr Admiral von Villars bei Doc-kens geschlagen wurde, so wäre alles besser gegangen.«Seine Schuld wars nicht, denn er machte starke Mär-sche, eilte so viel er nur konnte, und ließ sagen, manmöchte nur auf ihn warten.

Diese Niederlage gab damals der Sache des Kö-nigs einen großen Stoß, und verursachte den Verlustvon vier bis fünfhundert Edelleuten; wie ich habe sä-gen hören.-

So schickte dieser gute, redliche und edelgesinnteFürst seinen einzigem Sohn, der damals noch nichtfünfzehn Jahre alt war, nach Cambrai, um ihm zuHülfe zu kommen und es zu vcrtheidigen. Ec kamauch glücklich hinein, sowohl mit Hülfe seines Glücksund seiner Tapferkeit, als durch die klugen MaaSre-geln und Vorschriften, die ihn sein weiser Vater mit-gegeben und vorgekehrt hatte; dessen Großmuth,Herzensgute und redlicher Eifer hierinn nicht ge-nug gelobt werden können, da er seinen einzigenSohn für das Beste des Königs und des Vater-landes der äußersten Gefahr aussetzte.

< Dieser nun bewies sich in dem Platz stets be-herzt und muthvoll, und stürzte sich gewöhnlich ir,die größten Gefahren gleich dem gemeinsten Soldaten»Als er aber endlich doch der Macht und der Noch-Wendigkeit weichen mußte, wurde eine bekanntlich schö-ne und anständige Capikulation geschloffen, und dieserjunge Prinz von der ganzen spanischen Armeebewundert M'.d geehrt, besonders von einigen altenspanischen und italienischen Generälen, die ehmals un-ter seinem Großonkel, dem Herrn Ferdinand von Gon-zaga gedient hatten. Alle bezeugten ihre Bewunde-

rung,