letztere unterhielt mich einst sehr ausführlich davon zuLissabon, wohin er sich nach dem Tod des Königs vonNavarra begeben hatte, den er sehr beklagte, ,o wieauch dessen schöne Plane, welche sehr leicht mit Glückins Werk zu setzen gewesen waren. Er behandeltemich überhaupt hierbei sehr höflich und freundschaft-lich, weil er meine Mutter noch als Dame d'Hon-neur der Königinn von Navarra an diesem Hof ge-kannt hatte, und begleitete mich überall hin, um miralle Merkwürdigkeiten zu zeigen, präsentirte mich auchdem König und der Königin«, der einzigen noch le-benden Schwester des Kaisers, die sich damals sehrwohl befand.
Die Entwürfe dieses Königs waren in der Thatnicht gering, und die Allianz mit jenem König vonFez sehr gut, zweckdienlich und sicher,
Die Königinn seine Gcmahlinn änderte nachherihren Sinn; denn so wie ihr Gemahl aus einem Hu-genotten katholisch wurde, so wurde sie aus einer gu-ten Katholikin» hugenottisch und hielt sehr fest an die-ser neuen Partei.
Als nach dem Tod des Königs Heinrich, Kö-nig Franz den Thron bestieg, hatte man einigen Ver-dacht, alSj ob unser Königgvon Navarra mit umdie Verschwörung von Ambosse gewußt hätte, indemdie vornehmsten der Verschwornen aus seiner Statt-halterschaft ja einige gar von seinen Vasallen und Die-nern waren« Dieser Grund war indessen schwach;ungleich stärker hingegen der, daß sie von der refor-wirken Religion waren, die dieser König in geheimbekannte und auch unter der Hand begünstigte.
Als König Karl den Thron bestieg und durch dieRanke der versammelten Stände Er Regent wurde,zeigte sich Vieß ganz deutlich in einem Edict, worinn
be-
MI»
küss
AK
Miss
r!-§»
junt
-ivlL
.. 2Ȁm.
kza,
Esirv
Zs
Ri»