Druckschrift 
[2] (1796)
Entstehung
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Papstes, so daß bei Hof anfangs, als diese Benen-nung eingcführt wurde, die Damen, Frauleins undCavalicrs, wenn der päpstliche Gesandte oder Nun-ciuö ins Zimmer des Königs oder der Königinn kam,sxottmeise sagten:vorgesehn, die Unze des Papsteskömmt." So sagte auch der verstorbene Herr von laFayette, welcher sehr witzig war, ohnerachtet er übri-gens ein wenig stotterte:Pardieu, man wird dieseNamen von Gesandten und Nuntius des Papstes solange verändern, bis man endlich gar noch sagt: dakömmt der Engel oder der Verkündiger oder derVorläufer des Papstes, um mit dem König und derKöniginn zu sprechen."

Um wieder auf den Herrn Admiral zu kommen,so fand er an dieser Nuß, die ihm der Herr' vonStrozzy gab, so viel Geschmack, daß er ihrer nichtübcrdrüßig wurde, bis er die Sache selbst in der Wirk-lichkeit und Erfahrung gesehen hatte. Darum woll-ten auch manche sagen, er habe mehr Ehrgei'tz, alsReligion, und seine Handlungen seycn mehr auf das einealSaufdaö andre gerichtet. Ich weiß nun nicht, wie csdamitin seinem Herzen besch ffen gewesen seyn mag; al-lein der Eifer und dieAndacht, die er stets in seiner Re-ligion bewies, und wie gut und getreu er ihr stets dien-te, lassen doch vccmuthen, daß er cs aufrichtig ge-meint habe; besonders aber die Friedensschlüsse, die ermachte. Denn sobald der König ihm und seinen An-Hangern darinn nur die Rcligionsübung zugestanv,schloß er sogleich ab, legte die Waffen nieder und gabolle Städte zurück, ohne nur eine einzige zu seinerSicherheit zu behalten Dieß thaten die andern nicht,die nach ihm commandirten. Wenn man ihm dannsagte, warum er denn keine für sich und die andernüberhaupt behielte, antwortete er: sie könnten sich nicht

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