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Ha, braver Fürst, du hattest nie sterben sollen,wenigstens nicht, ehe du ein wenig dieß 'Deutschlanddurchstreift gehabt und noch einigen Haufen Reuterngezeigt hättest, daß wenn sie auch Einigen Furcht ein»jagten, du ihnen solche ganz zuräckgebcn könntest, be-sonders da sic sich ehmals so berühmt machten, daß siesich rühmen durften, überall Furcht und Tod zu ver-breiten.
Ich habe sagen hören, daß der Herr von Guisekurz zuvor, ehe er diesen Baron Dona schlug, seinVorhaben dem Prinzen von Parma meldete, und ihnbat , ihm seinen Degen zu borgen, damit er mit des»sin Hülfe diese Leute zusammen hauen könnte» DerPrinz antwortete ihm dagegen: er brauche keinen bes-sern, als sein eigner ohnehin schon siy, und wenn ermit diese» Leuten fertig wäre, wollte er selbst ihn da»rum gebeten haben, ihm solchen zu borgen, indemer ihn für den besten in der ganzen Christenheit hiel«'tc» So ist also auch unter großen Personen dieSchmeichelet) gemein, wie unter kleinen, wiewohl die«si Reden eigentlich im Grund mehr Wahrheit, alsSchmeichelei) sind, wegen den vortreflichen Eigen-schaften , die diese Herrn wirklich besaßen, wie auchder Herrvon Guise selbst sagte. Uebcrdieß hatte einigeJahre zuvor der Prinz von Parma den Prinzen Ca-simir mit neun bis zehntausend Reutern , die cr denStaaken zusührte, so zusammen gearbeitet, daß siekinpachen und sich über Hals und Kopf davon machenwußten, nachdem sie wenig Pulver aus ihren Pisto-len verschossen hatten. Sie flohen theils schon ge-zwungen thcils aus Furcht über einen Brief, den ihnender Prinz von Parma schrieb, und der so brav undtrotzig geschrieben war, als irgend ein Brief je ge-wesen ist.
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Ich