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[2] (1796)
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Abschlagung von Stürmen zu beweisen, so machten siesich dagegen selbst welche, indem sie die Feinde an-sielen; denn alle Augenblicke thaten sie die schönstenAusfälle von der Welt, die wohl so viel werth waren, alsdie Abschlagung von Stürmen, da sie den Feinden be.greiflich machen konnten, daß, wenn sie auch Stur,me auf sie gewagt hätten, sie dennoch nie etwas gegensie auSgcrichtct haben würden. Diese Ausfälle gescha-hen theilö zu Fuß, so daß sie oft durch die Laufgrä-ben brachen, und die feindliche Arbeit vereitelten, thcilszu Pferd in beträchtlicher Entfernung von der Stadt,besonders gegen daS Ouarticr des Marquis Albert,dem der Herr von Guise vorzüglich zu Leib wollte,weil er seine Verpflichtung gegen den König gebrochenund seinen Prüder, den Herrn von Aumale geschlagenund gefangen genommen hatte. Er bezahlte ihnauch wacker; denn er brachte nicht den vierten Theilseiner Leute davon , worüber weder der Kaiser, nochdie Spanier sich im mindesten bekümmerten, weil siedem Verräther nicht gut waren, auch weil er sichdem Kaiser nur aus Zwang ergeben hatte.

DiesePelagerung wahrte vom Abend vor allerHci«ligen an, bis ohngefahr den zwanzigsten Jänner.Der Kaiser hob sie mit großem Verdruß und Acrgcrauf: denn er hatte den Deutschen versprochen, um sichdesto beliebter bei ihnen zu machen, Metz, Toul undVerdun wieder ans Reich zu bringen und auf ewigeZeiten wieder damit zu vereinigen; was sie über alleswünschten, indem es gute Schlüffe! für sie waren»Allein sein gutes Glück verließ ihn hierbey.

Unter andern schönen Zügen, die ich von dieserBelagerung erzählen hörte, die Scharmützel ausgenom-men, gefiel mir vorzüglich das artige Benehmen des

Herrn von Guise gegen den Dom Louis d Avila, dama-ls-