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Dieß alles, Stück für Stück, beschreiben undeinzeln durchgehen wollen, wäre eine sehr überflüßigeSache, da unsre Geschichtschreiber ihre Bücher hin-reichend damit angefällt haben. Wer indessen die großeMacht , welche jener große Kaiser vor Metz führte,gegen die Schwäche des Platzes hält, der da»nrals noch nicht den vierten Thcil so stark war, alsgegenwärtig; wer ferner die große Vorsicht, womiter den Platz mit Munition, Proviant, Verfü-gungen und andern zu einer langen Belagerung er-forderlichen Dingen versah, und die kurze Zeit bedenkt,die er hatte, dieß alles noch vordem Ausbruch der Bela-gerung zu thun; wer sich die schönen Kriegseinrichtun«gen vor Augen stellt, die er daselbst einsührte, beson-ders den schönen Gehorsam, der ihm von einer sogro-sten Menge fürstlicher und adelichtr Personen, Ossi«ciers und gemeinen Soldaten bewiesen wurde, ohnedaß der geringste Verdruß oder die mindeste Unruheim Innern dabey entstanden wäre; dann die schönenScharmützelund Ausfälle dabey: wer dieß alles undnoch so viele andre Dinge, deren Aufzahlung hier zuweitläufig werden würde, und endlich auch jene schöneund sanfte Mildthätigkeit der Gnade in Erwä-gung zieht, die er gegen seine halbtvde und todte, vonHunger, Krankheiten, Armuth und Elend, die ih-nen Erde und Himmel zugeschickt hatten, sterbendenFeinde bewies: kurz, w^ dies alles recht in Anschlagbringen will, was bei dieser Belagerung geschah, derwird sagen und bekennen: es sey die schönD Belage-rung gewesen, die je war, so wie ich auch von großenFeldherrn, die ihr beiwohnten, sagenhörte, blosgro»sie Stürme ausgenommen, dergleichen dabei nicht ge-liefert wurden, so sehr es auch der Kaiser wollte.Er hatte auch einst Ordre zu einem Gcneralsturmertheilt, zu dem sich aber der Herr von Guisi so
brav