piern den großen Herzog von Guise und dengroßen Felvherrn von Guise nennen.
Ich erinnre mich hiebcy, daß bei der Zusammen-kunft zu Bayonne groß und klein außerordentlichviel aus dem verstorbenen Herrn von Guise seinemSohn machten, der damals noch sehr jung war undihn nicht anders als den SohndeS großen Her-zogsvon Guise nannten: und auch seiner Gemah-lin , der Frau von Guise, große Bewunderung be-wiesen, sowohl wegen ihrer großen Schönheit undGrazie, als weil sie den Titel einer Gcmahlinn desHerrn von Guise führte, daher sie sic auch nicht anders,denn die Frau des große »Herzog 6 von Gui-se nannten. Große Ehre und Achtung erwiesihr besonders jener große Herzog von Alba, wel-! cher Sachen und Personen, die, es verdienten, garwohl zu schätzen wüste.
So wie man nun einen vortrefflichen Künstlerund guten Arbeiter sehr lobt und bewundert, der einschönes Meisterstück zu Stand gebracht hat, noch mehraber denjenigen, der mehrere gemacht hat: eben somuß man diesen großen Feldherrn, von dem wir izthandeln, Hochschatzen und preisen, nicht um eines ein-zigen Meisterstücks im Kriege willen, sondern wegenmehrerer, die er zu Stand brachte. . Es verdienendarunter vorzüglich seine schöne Verkhcidigung inder Belagerung von Metz, Die Schlacht bei Rendy,I der Itali^ische Zug, die Einnahme voll Calais,Guynes und Hames, die von Thionville, die Bela-gerung von Amiens vor allen andern angeführt undbewundert zu werden; alsdann im bürgerlichen Krieg^ die Eroberung von Bourges, Rouen, die Schlacht beiDreux und hernach die Belagerung von Orleans.
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