Druckschrift 
[2] (1796)
Entstehung
Seite
148
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Wer sich darauf versieht, wäs es heißt, ein See-treffen! der wird unschlüßig ftyn, ob er das lzk gedach-te, mehr glücklich als tapfer, oder mehr tapfer undkühn als bloß glücklich nennen soll. Was mich be-trist, so sage ich: es war beides, und Herr de laGarde war sehr brav und von großer persönlicheTapferkeit, wie er dies jederzeit bewiesen hat.

Ich sah ihn einst bei Hof zu Paris zu Anfangder Regierung des jungen Königs Carl IX. dettjungen Motte zum Zweikämpf heraus fordern;denn er schlug sich sehr gern, und verstand sich dahernicht leicht zu einem Vergleich. Deswegen hatte.eräuch den Orden abgelegt, dessen sich weniger beherz-te zu der Zeit gär gerne als eines Freibriefs bedienten ;tr aber wollte nicht baß er ihn hier etwas Helsen sollte?darum schätzten ihn viele noch höher» Ich erinnreMich rächt gut? er war damals noch nicht Admiral,sondern der Herr Groß Prior war es noch»

Er war sehr unglücklich in diesem Possen, denner hatte und verlohr ihn mehreremal: daher sagteneinige nach dem Tod des Herrn Groß Priors alsder Herr Marquis von Elboeuf in dieser Stelle folgte,bei Hofe : Man habe diesem ehrwürdigen Greis undFcldhcrrn, welcher der Krone Frankreich so gute Dien-ste gethan habe, sehr Unrecht gethan, besonders beider kurzen Zeit, die ec noch zu leben habe, Und da derHerr von Elbveüs recht gut, ohne diese Stelle hättescyn können. Denn dieser war reich , groß und sonstdoch mitAemtern versehen genug, ohne das gegenwärti-ge noch zu bekommen worinn er ohnehin ganz Neulingwar; indekn er kerne Kenntniße vom Seewesen besaß.Endlich gelangte doch nach dem Tod des gedachtenHerrn Marquis der Herr de la Garde wieder zu sei-nem ersten Posten, den er dann auch As za seinem