daß der allcrchristlichstc König eben so wenig sie hattezurückgcbcn sollen, vorzüglich nicht die MarkgralschaftMonlfcrat, die er vielmehr auf ewige Zeiten hätte be-halten und mit der Markgrafschaft Saluzzo nebst ei-nigen vvrzubehalcendcn Städten in Piemont hätte ver-einigen sollen, um stets frcye Verbindung unter ihnen zuerhalten. So würde er stets einen guten Fuß inItalien gehabt haben, wie der König von Spanien.
Nun aber gaben wir ohne alle Rücksicht mit ei-nem halben Dutzend Schriftzcilen alles wieder zu-rück, was uns große Schande brachte, da wir nachunsrer alten französischen Art und Sitte zwar sehrgutzu erobern aber nicht gut zu behalten gewußt harten.Will man auf Beispiele zurückgehen; wie eroberten nichtwcyland unsre Voreltern das gelobte Land mit tapfermArm und verlohnen es dann nach ungcfchr neun undachtzig Jahren wieder? Das Königreich Neapel,Sicilicn, Mayland eroberten wir, um sie dann wie-der zu verlieren. Savoyen, Piemont, die Mark-grafschaft Montferat besaßen wir und hatten sie gleich-sam Pfand-Weise oder wie zur Verwahrung inne,Wir gaben sie sämtlich wieder zurück.
In der That sollten sich die Franzosen keine Er-oberungen mehr vornehmen, da wir nicht einmal daszu behalten wissen, was unser ist. Beweise hievonsind Cambray, Calais, Acdrcs, Dorlan, la Capel-le, Amiens, welche wir vor unfern Augen verlohrengehen sahen, jedoch durch den Frieden wieder bekamen.Ich glaube, wenn wir beide Indien erobert hät-ten, würden w r sie doch nicht lange behalten. Ha,wie viel besser wissen die Spanier die Faust zuzuhal-ten , wenn sie einmal etwas haben. Sie lassen weit