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damals in der Stadt waren; seit ihrem Verlust abervon allen allein der Krone Frankreich jederzeit getreugeblieben sind. Ich will hiebei folgendes erzählen.
Als bei dem ersten Reichstag zu Blois und schonzuvor mehrere der Meinung waren und laut schrien,man müsse die fremden Italiancr aus Frankreich ver-treiben , unter welche sie auch gedachten Kanzler unddie Biraguen überhaupt zählten, so sagte der König,indem er mit einigen in seinem Zimmer davon sprach:„ich muß also mein Recht auf das HcrzogthumMay«„land, LaS so gut zu meinem Ecbtheil gehört, als„das Hcrzvgthum Normandie, Vourgogne, Guyen«„ne und andre in meinem Reich, aufgeben. Wenn„die Mayländcr Fremde seyn sollen, so müsiens die„andern eben so gut seyn. - Sie sind cs also„nicht, und ich muß die Mayländer lieb und werth„halten; folglich auch die Biraguen, die ihr„ganzes Vermögen, das sie in Mayland besaßen,„im Stich ließen, um als gute und getreue Unter-„thanen unter dem Französischen Scepter zu stehen."Ja er sagte sogar, diese Biraguen hätten einen Schwurgethan, sich nie Laufen zu lassen, ausser in Mayland,wenn es wieder in französischen Händen sey. EinGleiches sagten sie von ihren Nachkommen. Dießwar eine gemeine Sage, die jedoch wenig Glaubenverdient, denn sie waren sehr gute Christen, Catholi«ken und wackre Leute.
Durch die Bekanntschaft nun und das Verstand«niß, welche die Herrn von Biragues in Maylandhatten, fand der Herr von Salvoison Mittel, einHaus daselbst zu gewinnen, wohin er unvermerktnach und nach Leute und Waffen brachte.
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