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betrifft, hatte sie nicht im mindesten zu klagen. Undwenn sie nach Piemont kam , ließ er ihr jede gute Be-handlung wiederfahrcn; dann aber, wenn sie schwan-ger war, sah er r6 recht sehr gern, daß sie aufö schleu-nigste nach Frankreich zurückgicng, um ihre Wochenzu halten. Denn er hatte sich sonst mehrere gute Freun-dinnen erworben, indem in Piemont kein Mangelan Schönheit ist; unter andern die Sennora Novidal-la, nach meinem Geschmack eine der schönsten Da-men in Italien, von dem schönsten Anstand und Be-tragen. Weil sie sich Freundinn des Generals undLieutnants dcS Königs wußte, warfsie sich auch noch et-was mehr in die Brust und zeigte etwas mehr Maje-stät, als die andern.
Der Herr Marschall wußte sie aber auch alssolche, ja wie eine Prinzcßin zu halten, sowohl anRespekt und Ehrenbezeugungen, als an Pracht,Kleidern und anderm kostbarem Aufwand, bis aufTanz und Musik hinaus, so daß er seine eigeneMusikanten. Bande hatte, die beste in ganz Italien,wo er sie sorgfältig zusammengelescn hatte, und sehrgut besoldete.
Als man dem hvchsecligen König Heinrich undder Königinn groß Rühmens davon gemacht hatte,schickten sie darnach und baten den Herrn Marschalldarum, sie ihnen auf einige Zeit zu überlasten, damitdie ihrigen bei ihnen lernen könnten, welche nichtsrhaten und gegen jene blos schlechte schottische Bier«fiedler waren. Er ermangelte hierauf nicht, sie ih-nen zu senden. Jacob Maria, und Baltazarino wa-ren die Vornehmsten darunter und Baltazarinowurde nachher Kammerdiener der Königinn und hießHerr von Beau - joyeux.
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