^ I«
«A.
MM!>» Nl!M itz«
II ich
s^U.
litt«i, >M
tz ksirn »ich!
ir «lsch-sl»i!I§pil
W»^-
?r
ge zu erhalten und noch von Fremden dazu zu nehmen.Dies that ec, als er einige Zeit darauf Pvrea einensehr gelegenen Paß nach Mailand und Italien weg-,nahm, worauf noch verschiedene andre Eroberungenfolgten, indem die dortigen Bewohner sich ihm ausFurcht und auch freywillig ergaben, als sie die Ein-nahme von Pvrca vernahmen, wobei sie ihn nur ba-ten, sie bei ihren Gerechtsamen und Freiheiten zu er»halten, was er ihren sehr großmüthig bewilligte. Ja,er that noch mehr und statt, daß die Spanier sich vonihnen alljährlich zwanzig tausend Thalcr Tribut bezah-len ließen, erließ er ihnen deren zehn und setzte ihnennur die Hälfte an; welche sie ihm sehr freudig verspra-chen und ihm alle Treue schwuren.
So muß man frM eroberte Unterthanen sanftbehandeln, wie der König Ludwig der Zwölfte mitdenen von Mailand und König Heinrich mit denenvon Siena that; wofür ihm auch die Sieneser bisaufs äußerste getreu blieben.
Diese Eroberung des Herrn von Vrissac warfür seinen Herrn keine Kleinigkeit, so wenig als dievon Casal und von dem Marquisat und Montferak,Sant' Salvador, Valencia und eine Menge andrerPlätze. Noch mehr, als der Herzog von Alba darü-ber herber marschirte und drohte, und versprach, in ei-nem Augenblick einen großen Theil von Piemont wie-der zu erobern, traf der Herr von Brissac so guteVorkehrungen dagegen, und setzte sein Land und seinePlätze in so gute Verfassung, daß jener, unerachteter eine Armee von mehr, als dreißigtausend Mannhatte, ihm dennoch nichts anhabcn konnte, sondernvor Sanjac, das er drei Wochen belagert hatte, wie-der abziehcn mußte, so gut hatte dieser Marschall für
E 4 alles