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[2] (1796)
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Zeit scyn wird zu schlagen, wollen wir schon dazukommen." '

Eben so hätte der Herr von Montluc nicht sosehr auf seinen besondcrn Ruhm, der freilich großUl« war, als vielmehr darauf sehen sollen, die Republikgk»ch Siena durch eine nützlichere und anständigere Capitu-^ «II lation zu retten, als die nachherigc noch im Grün,»! de blos aus Mitleiden, bewilligte wurde beson-Ml«« ders, nachdem er jso schöne Treffen geliefert, soi tlürl -schöne Scharmützel gehalten, und eine Menge großer-Stürme abgeschlagen hatte, vorzüglich den am Fort»ziij Camoglia, wo den Feinden so tüchtig eingeheitztkii«; wurde, daß sie zweimal mehr Volk verloren, als wir.

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Ja hier war eigentlich der rechte Zeitpunkt, die Un-terhandlungen zu eröffnen, und, die Waffen in der tap-fer« Faust, zu capikuliren. Auch würde vielleicht derFeind damals eben so gern capitulirt haben, als sichlänger mit so vieler Gefahr und Beschwerde beiFortsetzung der Belagerung aufzuhalten. So riethauch der Herr Marschall von Tavannes dem Bruderdes Königs nach der Schlacht bei Montcomtour, in-dem er zu ihm sagte:Wir haben sie tüchtig ge-klopft, jetzt machen sie Frieden."

iM «> Der Herr von Montluc wollte aber nicht dem Rathp' der Vernunft folgen, sondern eS au sgut Glück ankom«M !k men lassen, und dies aus bloßer Ehr- und Ruhmsucht; sowl'e eS auch sonst große Feldherrn gegeben hat, und^ noch täglich giebt, die einen Zoll breit Ruhm für sich selbst einer ganzen Elle Wohlfahrt und Ruhm für an-

vorziehen, sehr verschieden hierinn von dem braven, Römer Catulus dem College» des Marius im Cim-brischcn Krieg.

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