„Hautefort war nie ohne Waffen, ihr seht aber hier,„daß ich keine habe, (er hatte st: wegqeworfen,)„weil ich mich für unwürdig halte, je wieder welche„zn führen, da dieser Mensch, der so tief unter mir„steht, mich verwundet hat und ich keine Genugthuung„dafür erhalten kann."
Diese Bitterkeit hielt bei ihm einige Tage an,bis endlich die Zeit ihre Schuldigkeit that, und derCapitain Bourdeille sein vorzüglicher Freund einst beieinem Besuch es ihm ausredete, indem er ihm ver-stellte: „es scy besser, sie würfen sich beide mit einander„in ein schönes Treffen vor Pvoy, wo sie damals„just standen, um dadurch zu zeigen, daß sie noch im„Stande scyen, ihrem König wacker zu dienen und„um dort eine schöne Wunde oder einen ehrenvollen„Tod zu finden , als hier dieß fantastische Leben zu„führen. Mit der Zeit könnte er doch noch Gcnug-^,ihuung erhalten."
Er folgte dem Rath meines Bruders. Siesizenj beide auf, fallen den Feind an, hauen sichherum, und werfen sich ins Gedränge, wobei Haute-fort getödet, mein Bruder verwundet und sein Pferdihm unter dem Leibe erschossen wurde» Er zog sichmit genauer Roth noch zurück und beklagte sehr denVerlust seines guten Vetters und Waffenbruders.Dieß erzählte mir bei seiner Zurückkunst von diesemZuge mein Bruder, der sich wegen eines andern starkenSchußes, den er in Chimay in eine Schulter bekom-men hatte, und woran er bald gestorben wäre, ineiner Sänfte hatte nach Paris bringen lassen» Ichwar damals noch sehr jung auf der Schule und behieltdiese Erzählung sehr gut, bis ich sie nachher noch vonverschiedenen andern Cavaiiers und Officicrs bestätigenhörte»
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