Druckschrift 
[2] (1796)
Entstehung
Seite
19
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A L chen Fehler leichter nehmen zu dürfen als andre,) mach-! te es nicht so, nach der Schlacht bei Pavia, sondernH der Kummer über einen ähnlichen Fehler nahm beiihm dergestalt überhand, daß er ihn ins Grab strekte,worüber er sehr gelobt wurde»

»iM Sein grosser und braver Anherr, der Graf vonWxih Alen^on warf sich in der Schlacht bei Azincourt so tiefichk, «!i ins Gedränge, daß er einen grossen Hieb auf die-. Ny ckeshaube des Königs von England führte und ihm mit^ »H diesem Schwerdstreich einen grossen Theil seiner Kro-ti/M lie weghieb, wobei er ihm zurief:Ich bin der Grafl'prchn -,von Alen<on." Er wurde aber sogleich von denÄ B Leib-Trabantendes englischen Königs umringt, dieihn gegen den Willen ihres Herrn niederhieben.

jl» «y Dies war ein Zug, der gepriesen zu werden Ver-falls » dient. Ha, was für eine köstliche Sache ist es um dieichinck Ehre eines Ritters, eines Fcldherrn und überhaupt«O eines Kriegers. Dieß sollten unsre Kriegsleute wohl)ug«l» bedenken, wenn sie sich in Treffen und Schlachten undHie»,! Scharmützeln und Belagerungen ihnen zur Ver-um thcidigung anvertrauter Plätze befinden.

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Der Vicomte d'Uza, welcher die Belagerungs-Flotte vor La Röchelte eommandirke, starb vor Trau-rigkeit darüber, daß ec mit eignen Augen hatte jenemit Pulver beladene Barke cinlaufcn sehen, die unsum diese Stadt brachte, welche an diesem ArtikelMangel gelitten hatte. Und doch konnte dieser Vi-comte nichts dafür, indem er keinen Fehler dabei be-gangen hatte. Denn es kann niemand so vorsichtigseyn, daß er nicht auch betrogen worden wäre. Ichwerde diese Geschichte anderswo erzählen, so wie auchvon der Tapferkeit dieses Manns.

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