Druckschrift 
[2] (1796)
Entstehung
Seite
15
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weise zu werden sucht, wenn er ein -geschätzter Officiecwerden und sich zu Stellen, die ihm sein König über»tragen möchte, brauchbar machen will. Indessenbraucht er nicht so ganz den Zurückhaltenden undKlügler zu machen, daß er nicht im Nothfall immernoch irgend einen alten, tollen und veemeßnen Streichim Vorrath habe, Um ihn seiner Klugheit und wei»sen Anführung beizumischen z denn sonst geht dasKriegshandwerk schlecht.

Aaruü» waren auch die Römer glücklich in ih-rem Krieg mit Hannibal, da sie Schwerdt undSchild, den Marcellus und den FabiuS Maximuszusammen hatten. Glücklicher aber noch waren dieKaiser - Könige Und großen Republiken - deren Ge-neral-Lieutenants die Weisheit des Maximus und dieKühnheit des Marcellus in sich vereinigten, dennsonst haben wik eine Menge Beispiele gelesen Und ge-sehen von solchen, welche diese Eigenschaften abgeson-dert und vereinzelt besaßen, undfreylich nicht so großeThatcn damit verrichteten, als wo sie sich verbundenundvcrelfijgt bei einander befanden»

Wir haben hievon eine Menge Beispiele ün al-ten- die Uns vor den Augen liegen, so wie auchan neuern. Ohne sie anderwärts weit zu suchen,kann Man welche in diesem Buche finden unter denFeldherrN, die ich hier aufgestellt habe. Ich willdamit schließen- daß die Weisheit des Herrn vonTermes ihn keineswegs verhinderte, zugleich vieleKühnheit zu besitzen, und daß er, wie sichs bei mehr alseiner Gelegenheit gezeigt hat, wohl Gebrauch davonzu machen wußte, wo es nöthig und gut angebracht