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Ueb'erschrieben war der Brief; „An Herrn von„Archiac Schloßhauprmann von Chinon" und weiternichts. Dagegen finden sich mehrere andere Briefevon vielen hohen Personen, welche schrieben: „AnHerrn von Archiac, Akath, Jammerer des Königsund Hauptmann des Schlosses von Chinon."
Der König Karl selbst schrfrb nie anders, als:„An Herrn von Archiac, Hauptmann meines Schlos-„ses Chinon," wie ich eine Menge solcher Priese sah,die er an ihn schrieb.
Man bemerke bei diesen Briefen, besonders beiden erstern, daß die Wohnung der Könige damalsnoch nicht so bequem eingerichtet war, als gegenwär-tig, und daß dabei die Damen noch nicht so gut logirtund noch nicht mit solchen Bequemlichkeiten versehenwaren, als heut zu Tage.
Auch ist dabei zu bemerken, daß ehmals mancheGouverneurs von Provinzen dergleichen Schloßhaupt«Mannschaften zu vergeben hatten, so wie ich nocheinen Brief im Archiv unserö Hauses fand, den derverstorbene Herr von Lautrer, Statthalter in Gnyenne,an den Herrn von Archiac, Enkel des nurgedachten,und Vater meiner Schwägerinn, schrieb, und welcherganz unverändert folgendermaßen lautet.
„Mein Vetter,
„Um Ihnen zu zeigen, daß ich mich Ihrer„erinnere und um Ihnen Wort zu halten, schicke„ich Ihnen mein Patent über die Schloßhaupt-„Mannschaft Blaye, die ich Ihnen verleihe. Ich„schreibe gegenwärtig zugleich an den Herrn de La„Roche, der in besagtem Blaye liegt, daß er Ih-A 4 nen
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