Druckschrift 
[2] (1796)
Entstehung
Seite
XXXIX
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über den Herrn von Brantome. xxxix

Guise, Franz von Lothringen; eine Ehre die er sosehr zu schätzen weiß, und die so rühmlich für ihnist, daß er keine größere zu wünschen weiß. In die-ser Schule erwarb ersieh vortrefliche Einsichten, dieer nachher im Dienst der Könige, seiner Gebieter,mit vielem Ruhm Ln Ausübung brachte. Unterihnen führte er das Commando über zwo Com-pagnien Fußvolk. Er war in seinem Leben ge,dachtermaßen Ritter des königlich französischenOrdens, so wie auch des königlich portugiesischenk'babito 6e genannt, den er selbst holte

und empfteng aus den Händen des Königes DomSebastian, der ihn damit beehrte, bei seiner Zu-rückkunft von der Eroberung der Stadt Belis(Velez) und ihres weltberühmten Thurms in derBarbareo, wo jener große König von HispaniaDom Philipp ein Kriegsheer von hundert Galeerenund zwölftausend Mann Fußvolk hingeschickt hat-te. Nachher wurde er würklicher Kammer-junker der beiden Könige Karl IX. und HeinrichM., wie auch Kammerherr seines gnädigstenHerrn, des Herrn Herzogs von Aleneon KöniglicherHoheit, Bruders Höchstgedachter Majestäten, undüberdies; Pensonirter mit jährlich 2000 Livres vonHöchstgedachtem Könige Karl XI. die ihm richtiggezahlt wurden , so lange derselbe regierte, maßenEr ihn sehr lieble, und ihn sehr hoch erhoben ha-ben würde, so Er das Leben behalten hatte, mehrals gedachter König Heinrich HI. vbschvn er die-c 4 se m