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Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
Entstehung
Seite
368
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3 '.

Derselbe, dessen Geschichte der Verfasser noch ai»Schluß Vieser Nachrichten von Maria Stuart kurz erzählt.

32 .

David R-zzo, ein italienischer Musicuö, in den Mariasich verliebt hatte, unv den ihr Gemahl aus dem Weg räu»men ließ. Der gute Brantome geht hierüber weg, wie überKohlen , und Hüter sich wohl, uns den schimpsilchen Grunddieser Ermordung zu sagen. Unken macht erö eben so Keydem Tod des RvnigS, ihres Gemahls, den diese Heiligeebenfalls ermorden ließ.

83 -

Es war Heinrich Stuart, Graf von Lcnox, ihr Vetter.

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Der Verfasser erzählt hier nach seiner Art etwas wort-reich auf einem Halden Bogen di« bekannte Geschichte Con-radins von Schwaben. Da sie nicht hierher gehört, lasseich diese Strlle unüversetzt.

35 -

'In dieser ganzen Abhandlung, sowie auch in der vonMaria Siuart ist der gute Branrome ein wahrer Enthusiast,der uns aus Viesen Prinzessinnen ächte Heilige macken wur-de , wenn wir so gut seyn wollten, ihm aufs Wort zu glau-ben- Es ist nicht z» läuqneu, daß Margaretha ein sehr schönesWeib war, und daß er Ursache halte, ihren vortreffliche«Anstand, ihr schönes Aeußerliche unv selbst ihren Geist zuloben. WaS aber ihre Güte, ihre Verdienste unv ihre Tueaenden beruft, so schweift er aus, und nur ein von derNückerinnekungan Lnstgeiiüsse so verdorbener Höfe als derdieser Königin» und ihrer Mutter noch ganz trunknerMensch konnte an eine so granzenloS ausschweifende Fürstin«sblcke Lobeserhebungen verschwenden. So biccer auch dasDivorcs luririczue ist, so scbild.rr cs dock ihren Ebarakterweit «ujnchuger und unglücklicherweise für ihr Andenkenbekttnrigen cs unsre besten und aufrichtigsten Schriftstellernur allzusehr.