Renaud de Deaune.
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Ich übersetz? diese Stelle bloß zur Probe von der da»mahügen historischen Hof-Manier. -- Aus diesen dun-keln Zeiten leiten überhaupt mehrere französischen Familienihren Ursprung ab, und es gibt nicht leicht eine» Kriegs,kuscht unter jenen räuberischen Horden, die damahls dieWeit durchstreiften, von dem nicht irgend ein französischesHauS abzustammen sich zur Ehre schätzte, so bald nur ei.lüge Buchstaben ihren beyderseikigen Nahmen gemeinschaft.lick sind; denn hierauf beruht gewöhnlich der ganze Be.weis. — Von dem hier genannten Bono leitet auch dasHastS de Bonne seine» Ursprung her.
4 .
De Thou sagt gerade das Gegentheil im IX Buch sei.ner Geschichte, zum Jahr IZ78. — Man kann auch nocheiniges hierher gehörige finden in unsrer Memoirensamw.«fung II Abthl, I Bv-
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Der Verfasser irrt hier. Die Königin» Mutter wurdebev dieser Gelegenheit nicht Regenriun im staatsrechklichenSinnund nach der französischen Verfassung. Da keine Verfügungetwas anderes bestimmte, so kam die Regentschaft währendder Minderjährigkeit Karls eigentlich den Bourbonen, zu-nächst dem König von Navarra, zu. Dieser befand sich aberdamahls in einer sehr starken Verlegenheit, durch die lieber,macht der Guisen; sein Brnder Conds saß auf den Tod,und so benutzte denn die Königin» auf Anrakhen ihres Kanz.lers l'Hopitai diese Umstände, um sich mit dem König vonNavarra in die ihm eigentlich ganz und allein zustehendeRechte der ReichSregentschafk Zu theilen. Daß sie, die denschwachen Anton von Bourbon weit übersah, in ihrem GeistRessourcen fand, dessen Einfluß weit zu überwagen, machtsie noch nicht dem Titel nach zur Rcgenkinn; wäre siejedoch so zu neunen, ss wäre sies durch sich selbst, durch,aus aber kann nicht gesagt werden , daß sie vom Reichstagdazu erklärt worden sey; es ist vielmehr geschichtmäßig,daß einer ihrer ersten Schritte war, den versammelten Stän<