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der nicht größer wäre, als ich, und der nicht, wennich von hier weg bin, es sch nun am Hof, oder sonstin Frankreich, mir vorginge und mehr heißen wollte,als mein Kammerad. Weil eS indessen dein König ge-fallen hat, mich mit dieser Selle zu beehren, so mußich ihr auch vorstehen und den Großen wie den Klei-nen commandiren. Gehen wir von hier weg, und ichhabe dann diese Größe wieder abgelegt, so werdenwir bcyde wieder gleich und Kammeraden seyn."
So hörte ich es von meinem Bruder, dem Herrnvon Bourdeille erzählen, welcher ebenfalls mit dabeywar. Dieser sagte hierbey: er habe eine so gute Art zucommandiren gehabt, daß jeder ihm mit Lust gehorcht undihn so sehr in Ehren gehalten habe, daß nie Verdruß-lichkeiten entstanden und alles gut gegangen sey:denn beym Commandiren familiarisirte er sich sehr.Er halte keinen andern Schwur ,gls: ouz?,
was eigentlich nicht einmahl ein Schwur heißen kann,sondern eine bloße angewöhnte Redens - Art, dieer statt Schwurs zu führen pstegte. Wenn er inden Krieg gicng und einige von den Plänklern ihmrapporkirtcn: „die Feinde rücken gegen uns an," soantwortete er, ohne dadurch außer Fassung zu ge«ralhen, bloß ganz trocken: „Und wir gegen sic." —
In Schottland lieferte er sehr schöne Treffenund verrichtete sehr schöne Kriegstharen; er sagtedabey oft r „Ach, meine Herrn, dies ist Nichts, waswir hier thun, wenn der König unser braves Verhal-ten nicht selbst sicht: denn es ist all-emahl mehr werth,im Eeyscyn des Königs und unter seinen Augen mitdem Feind eine Lanze zierlich zu brechen, als eine gan-ze Schlacht gewinnen, oder eine Stadt erstürmen,wenn ers nicht sicht und nicht dabey ist, besonders in
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